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ALPENPÄSSETOUR 2006  vom 16.8. bis 4.9. 2006


Alle Bilder dieser Reise gibts hier (klick)



136km  1557hm  Sattelzeit: 7Std 31min

Am Mittwoch den 16.8. gings los: Mit dem Zug von Plochingen nach Friedrichshafen und gleich mit der Autofähre nach Romanshorn/CH. Bei leichtem Regen kam ich in der Schweiz an. Bis mittags waren Regenklamotten angesagt, dann wurde es trocken aber es wehte mir kalter Wind ins Gesicht. Erst nachmittags wurde es etwas wärmer und die Sonne ließ sich sehen. Über den Rickenpass (808m) und Sattel (940m) kam ich nach Brunnen am Urnersee. Eine gute Einfahrtour über die Voralpen mit klasse Panorama. Der Campingplatz liegt direkt am See.

Urnersee                                   

17.8. Von Brunnen nach Zweisimmen

140km  1418hm  Sattelzeit: 8Std 21min

Da die Fähre über den Vierwaldstätter See (von Gersau nach Beckenried) erst um 9Uhr30  fährt konnte ich etwas länger schlafen. Der Kassierer auf der Fähre war so begeistert von meinem Anhänger, dass er mich umsonst mitfahren ließ. Die gesparten 9SFR hab ich allerdings in Sarnen sofort in einer Bäckerei wieder ausgegeben. Entlang dem Sarner und Lungerer See gings dann steil hoch zum Brünigpass (1007m). Tolle Abfahrt nach Brienz. Schnell durch das Schicki-Micki-Touristenloch Interlaken. Ab Spiez folge ich der Veloroute 9, schön auf Nebenwegen, aber immer auf und ab. Fahre dann irgendwann auf der Straße weiter, läuft besser. In Zweisimmen verdunkelt sich der Himmel bedrohlich, aber ich kann mein Zelt unter einem Pavillon aufstellen und so blieb es trotz des Gewitters trocken.

Brünigpass  1007m                            

Camping- platz mit Dach

18.8. Von Zweisimmen nach Sembrancher

104km  1325hm  Sattelzeit: 6Std 16min

Morgens strahlend blauer Himmel. Ging gleich steil rauf auf 1280m nach Saanenmöser, dann tolle Abfahrt nach Saanen. Hier noch deutschsprachig aber kurz nach dem Ort alles französisch. Ab Oex steil (bis 12%) hoch zum Col des Mosses (1445m). Klasse Landschaft. Die Abfahrt ins 1000m tiefer gelegene Aigle ist ein Genuss. Über Bex, der Rhone entlang komme ich nach Martigny. Schnell durch die Stadt und gleich auf die St.Bernard-Straße. In Sembrancher (ca.700m) fahre ich den Campingplatz an. Der Platzbesitzer spricht etwas deutsch: "Eigentlich haben wir nur Dauercamper und keine Tagesgäste. Kannst aber hierbleiben, Platz ist genug da, brauchst auch nichts zu bezahlen". Um so besser. Stelle mein Zelt im Windschatten eines unbewohnten Mobilheims auf. Nachts regnet es wieder.

Col des Mosses 1445m

Aigle

Camping in Sembrancher

19.8. Von Sembrancher nach La Thuile

112km  2629hm  Sattelzeit: 9Std 12min

Ab 5 Uhr packe ich mit der Stirnlampe mein Zelt zusammen. 6 Uhr 45 gehts los. Sehr wenig Verkehr. Der Himmel ist bedeckt aber vorerst bleibt es trocken. Schade, dass die Gipfel nicht zu sehen sind. Bei Hm 2000 überholt mich der erste Rennradler, bin halt doch etwas langsamer mit dem BOB. Ab 2100m Nebel, schalte alle Lichter an. Auf dem Großen St. Bernhardpass (2473m) der übliche Touri-Rummel und 5°C. Im Hospiz gibt es einen heißen Kaffee. Die Abfahrt ins Aostatal ist anfangs sehr gefährlich: Schlechte, nasse Straße, Nebel, Kühe und Gegenverkehr. Ab 2000m wieder klar und in Aosta hats 30°C. Die Straße Richtung Morgex ist recht gut. Fahre bis ca. 1500m zum Campingplatz in La Thuile. Gerade noch rechtzeitig vor dem Regen steht mein Zelt.

Vor dem Hospitz am Gd.St.Bernard       

Die einzigen "Bernhardiner" die ich gesehen habe. 

Aostatal

20.8. Von La Thuole nach Val-d`Isere

71km  1919hm  Sattelzeit: 6Std 12min

Es regnet die ganze Nacht, morgens zum packen ist es jedoch trocken. Komme auch trocken weg, allerdings nur 5 Min., dann tröpfelt es wieder. Die Passstraße ist noch leer. Oben am kl. St. Bernhardpass (2188m) ist Viehmarkt, ein riesen Rummel beiderseits der Grenze. 7°C und schlechte Sicht. Fahre schnell ab, Straße nass und steil, sehr gefährlich. Über Montvalezan, vorbei am Stausee Lac du Chevlil bei Tignes komme ich um 14 Uhr nach Val-d`Isere. Der Campingplatz, etwas ausserhalb der Ortschaft liegt auf 1850m und ist fast leer.

Morgens zum kl.St.-Bernhard

Col du pit. St.Bernard 2188m

St.Bernhard- Statue

21.8. Von Val d`Isere nach La Bathie

180km  2681hm  Sattelzeit: 12Std 19min

Um 7 Uhr ging es gleich bergauf. Die Wolken hängen tief. Immer wieder schöner Blick ins Tal nach Val d`Isere. Die Gipfel sieht man kaum, aber die Passstraße ist leer. Oben am Iseran (2770m) scheint die Sonne, Richtung Süden ist blauer Himmel. Grandiose Abfahrt mit klasse Panorama. Bonneval-s.-Arc schau ich mir an, schöne alte Häuser. Dann weiter abwärts: Landsleburg, Modane, St.Jean bis La Chambre (450m). Da es erst 14 Uhr ist fahre ich über den Col de la Madeleine (2000m) wieder ins Iseretal. Bei der Abfahrt steht der Mont Blanc direkt vor mir. Der Campingplatz bei St.Oyen ist nicht zu finden und der Platz in La Bathie exsistiert anscheinend nicht mehr. Stelle mein Zelt auf einem LKW-Parkplatz auf. Nur ein paar Kühe an der angrenzenden Weide glotzen zu mir herüber. Die Nacht ist sternenklar und sehr ruhig.

Val d`Isere

Die letzten Meter zum Iseran

Col de L`Iseran   2770m

Boneval-s.-Arc

Col de la Madeleine 2000m

Mont Blanc

Wenn "der" rückwärts fährt, bin ich platt

22.8. Von La Bathie nach Argentiere

103km  1964hm  Sattelzeit: 8Std 14min

Als morgens um 6 Uhr der erste LKW weg fährt wache ich auf und packe mein Zeugs zusammen. In Albertville gabs erst mal Frühstück beim Bäcker. Leider ist die Straße nach Chamonix wegen Erdrutsch gesperrt. Die Umleitung geht obenrum, was mir einige hundert Höhenmeter extra einbringt. Die Strecke über Hery ist allerdings landschaftlich sehr schön mit toller Sicht auf die Berge. In St.Gervais gehts wieder runter. Auf ruhiger Nebenstraße geht es hoch über der Autobahn nach les Houches. Direkt unter dem Bossons-Gletscher rein nach Chamonix. Voller Urlauber. Ich übernachte in Argentiere auf einem sehr schönen Campingplatz.

Hoch über der Autobahn nach Chamonix

Aiguille Du Midi

Bossons Gletscher

23.8. Von Argentiere nach Brig

123km  1141hm  Sattelzeit: 6Std 45min

Bei strahlend blauem Himmel geht es hoch zum Col d. Montets (1461m). Dann wieder runter zur schweizer Zollstation auf 1000m. Und hoch zum Forclaz Pass (1527m). Die Abfahrt nach Martigny (460m) führt durch Weinberge (die Trauben waren reif, esse bestimmt 1 kg). Panorama ist klasse. Bis nach Brig anfangs schnurgeradeaus, aber die Berge links und rechts sind toll. Gegenüber vom Stockalperschloß ist der Campingplatz. Abends um 19 Uhr hat es immer noch 25°C und Sonne pur.

Col des Montets  1461m

Forclaz  1527m

Links das Rhonetal, rechts die Straße zum großen St.Bernhard Pass.

Martigny

24.8. Von Brig nach Gerra Piano bei Locarno

123km  2147hm  Sattelzeit: 8Std 11min

Wieder um 7 Uhr los. Die Simplonstraße ist fast leer. Sehr steil, immer 10%, die neue Ganterbrücke ist wegen Reparaturarbeiten gesperrt, desshalb gibt es noch einen tollen Umweg über die alte Ganterbrücke. Zum Schluss Tunnel und Galerien. Kalt auf der Passhöhe. Die Abfahrt durch die Gondoschlucht einmalig aber sehr schwierig, steil und starker Wind. Nach Varzo fahre ich durch den für Fahrräder gesperrten Tunnel nach Crevoladossola, ist halt kürzer und um die Mittagszeit sind die Carabineri bestimmt beim Spaghetti-Essen. Kurz nach der Italienischen Grenze ein Gewitter. Stelle mich in einer Hofeinfahrt unter. Eine alte Bäuerin bringt mir einen Kaffee und ein Stück Apfelkuchen. So läßt es sich leben. Als es aufklart fahr ich weiter nach Locarno. Hier haben Freunde (Andrea + Hardy) ein Ferienhaus. Am Hafen rufe ich an und Hardy lotst mich per Handy die paar km nach Gerra Piano. Auf den letzten km fängt es wieder an stark zu regnen, ich komme patschnass bei ihnen an. Aber es gibt ja eine Waschmaschine. Bei einem klasse Abendessen sind wir bis nach Mitternacht zusammengesessen. Schlafe mal wieder in einem Bett.

Stockalperschloß

Simplon Pass 2005m

Simplon-Dorf

Gondoschlucht

25.8. Von Gerra Piano nach San Bernadino

59km  1593hm  Sattelzeit: 5Std 10min

 Morgens herrlicher Sonnenschein, Frühstück auf der Terasse. Bis Mittag bleibe ich noch, dann zieht es mich weiter. Danke euch beiden für alles! Über Bellinzona fahre ich noch bis San Bernadino. Dort am Tunneleingang ist ein Campingplatz. Fast nur Rentner die dort dauernd leben (alle Wohnwagen sind mit Holz verkleidet). In der dazu gehörenden Cantina bekomme ich für 10 SFR ein 4-Gänge-Menü (in der Schweiz!)

Andrea und Hardy winken zum Abschied

Ehemalige Bahnstrecke

26.8. Von San Bernadino nach Vicosoprano

90km  1864hm  Sattelzeit: 6Std 45min

Um 7 Uhr geht es wieder weiter. Saukalt nur 4°C, bin froh dass ich die Winterklamotten eingepackt habe. Nur 5 Autos überholen mich bis zum San Bernadino Pass (2065m). Die Abfahrt ist noch schlimmer, durch den Fahrtwind frier ich mir fast den A... ab. In Hinterrhein kauf ich in einem Krämerladen mein Frühstück. Weiter nach Splügen. Von hier geht es gleichmäßig und nicht sonderlich schwer hoch zum Splügenpass (2113m). Die Abfahrt nach Chiavenna (325m) ist wieder schwierig (enge Kurven und sehr viele entgegenkommende und kurvenschneidende Motorradfahrer). Bis Vicosoprano steigt es wieder auf 1140m. Der Campingplatz liegt etwas außerhalb der Ortschaft und ist fast leer.

Schattenspiel

San Bernadino Pass 2065m

Splügenpass- Straße

Splügenpass 2113m

27.8. Von Vicosoprano nach Pontresina

42km  880hm  Sattelzeit: 3Std 30min

Nachts hat es wieder leicht geregnet. Da nur eine kurze Strecke anliegt schlafe ich bis 8 Uhr. Der Himmel ist leicht bedeckt. Hoch zum Malojapass (1815m) zum Schluß ziemlich steil. In St.Moritz Mittagspause in der Bahnhofswirtschaft. Weiter nach Pontresina zum höchstgelegenen schweizer Campingplatz (1870m). Viele Bergsteiger aus halb Europa haben sich hier versammelt. Abends fängt es wieder an zu regnen.


Malojapassstraße

Maloja Pass 1815m

28.8. Von Pontresina nach Mals

122km  2923hm  Sattelzeit: 9Std 26min

Während der Nacht hört der Regen auf, um 5 Uhr hat es -1°C, Zelt gefroren. Ich schüttle das Eis so gut es geht ab. Um 7 Uhr fahre ich los zum Berninapass (2330m). Stahlblauer Himmel und gute Sicht zum Piz Bernina. Nach der Passhöhe runter zur schweizer Zollstation auf 2000m. Auf einer schmalen Straße hoch zum italienischen Zoll am Forcola di Livigno (2315m). Über den Pso Eyra (2208m) und den Pso di Foscagno (2291m) komme ich nach Bormio. Zum übernachten ist es noch zu früh, deshalb fahre ich kurzentschlossen noch hoch zum Stilfser Joch (2758m). Unterwegs wieder Nieselregen der oben am Pass in Schneeregen übergeht. Nur schnell ein Foto und dann fahre ich über den Umbrailpass (2501m) durchs Münstertal ab nach Mals im Vinschgau. Da es immer noch regnet und die Zeltwiese auch ziemlich aufgeweicht ist, stelle ich mein Zelt in der Tischtennishalle auf.

Piz Bernina mit der "Himmelsleiter"

Berninapass 2330m

Forcola di Livigno 2315m

Pso d`Eyra 2208m

Pso Foscagno 2291m

Stilfser Joch 2758m

29.8. Mals

Morgens war schönstes Wetter. Heute mach ich einen Reinigungstag, Wäsche waschen, Fahrrad putzen, einkaufen, Bummel durch Mals u.s.w. Mein Zelt stelle ich jetzt auf der Zeltwiese auf. Abends sitze ich mit dem Campingplatzbesitzer zusammen, er ermöglicht mir auf seinem Laptop Internetzugang damit ich mit den Leuten aus dem Rad-Forum Kontakt aufnehmen kann.

Camping Mals

30.8. Von Mals zur Schliniger Alm

38km  1157hm  3Std 8min

Morgens wieder schönes Wetter. Nach einem gemütlichen Frühstück fahre ich über Burgeis, Kloster Marienburg, Schlinig zur Schliniger Alm. Trotz des eiskalten Windes sind einige Mountainbiker unterwegs. Unterhalb der Schwarzwand geht es nur mit schieben weiter. Deshalb such ich mir eine windgeschützte Stelle, mache Mittagspause und fahre wieder ab nach Mals zum Campingplatz.

Burgeis

Schwarzwand unterhalb der Sesvennahütte

31.8. Von Mals zur Matscheralm

Mit Henning, der inzwischen auch eingetroffen ist, fahre ich ins Matschertal bis zur Matscheralm (2030m). An der Alm lassen wir die Räder stehen und steigen noch bis ca. 2400m auf. Klasse Blick auf die Berge.

Ganz hinten im Matschertal

1.9. Vinschgauradweg nach Meran

An beiden Tagen(31.8.+1.9.) 113km  2100hm  Sattelzeit: 6Std 12min

Mit Werner, auch inzwischen eingetroffen, geht es dem Vinschgauradweg entlang nach Meran. Rückfahrt mit dem Zug. Die Zeltwiese füllt sich so langsam mit Reiseradlern.

Die Äpfel sind reif im Vinschgau

Abends wurde noch gegrillt

2.9. Stelvio Bike Day

70km  1989hm  Sattelzeit: 4Std 47min

Kaiserwetter. Um 8 Uhr fahren wir zu Zehnt los. Bis Prad blieben alle zusammen, dann verlor sich die Gruppe. In Gomagoi warte ich. Später treffen wir uns wieder auf der Franzenshöhe. Am Pass ist die Hölle los, kaum durchzukommen. Wir treffen uns hinter dem Restaurant Tibet zum Gruppenfoto. Nachmittags fahren wir über den Umbrailpass ab nach Mals. Macht einen riesen Spass mit dem MTB die Rennradler zu ärgern. Abends gehen wir gemeinsam essen.

Zum zweiten mal innerhalb einer Woche auf dem Stilfser Joch 2758m am Stelvio Bike Day             Über 6000 Radler waren heute oben

Hinter mir der Ortler

Hinten: Ulrich, Falk, Anja, Henning, Klaus, Paul  Vorn: Danjel Georg, Robert, Ich

3.9. Von Mals nach Prutz

95km  1726hm  Sattelzeit: 6Std 23min

Nach dem Frühstück bauten wir die Zelte ab und fuhren um 9 Uhr 30 los. Dem Vinschgauradweg entlang zum Reschenpass (1455m). In Nauders kleine Vesperpause und über die Norbertshöhe (1460m) nach Martina/CH. Am schweizer Zoll lassen wir uns auf einer LKW-Waage wiegen. Neun Reiseradler mit Fahrrädern und Gepäck, dabei auch drei Anhänger, wiegen 1180kg. Bestätigt durch amtlichen Wiegeschein des schweizer Zoll. Drei von uns fuhren direkt nach Prutz, die restlichen sechs hinauf nach Samnaun (1830m). Die alte Straße ist phänomenal. Meist nur einspurig und viele kleine, unbeleuchtete Tunnel. In Samnaun selbst der übliche Touri-Rummel. Mit bis zu 75km/h gings wieder runter zum österreichischen Zoll, nochmals 100hm rauf und dann endgültig hinunter ins Inntal. Am Campingplatz in Prutz wurden schnell die Zelte aufgestellt und danach gings ins Wirtshaus zum Essen.

Reschensee

Reschenpass 1455m

Norbertshöhe 1460m

Waage am schweizer Zoll in Martina, Gesamtgewicht 1180kg

Samnaun

Samnaun

4.9. Von Prutz nach Lindau + Plochingen nach Aichwald

161km  1528hm  Sattelzeit: 9Std 26min

Kurz vor sieben Uhr habe ich alles gepackt. Die anderen schlafen noch als ich los fahre. Über Landeck gehts rauf zum Arlbergpass (1802m). Die Straße ist angenehm leer und recht gleichmäßig zu fahren. In Bludenz duftet es zuerst nach Schokolade und dann nach Brauerei. Um 17 Uhr sitze ich im Zug nach Plochingen (gerammelt voll). Die 8km+210hm nach Aichwald sind Routine.

Richtung Arlbergpass

Arlpergpass 1802m

Alle Bilder dieser Reise gibts hier (klick)